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KME-Schließung ist schwerer Schlag für Stolberg: Wir stehen an der Seite der Arbeiter

9. Februar 2025 Wählergemeinschaft

Die geplante Schließung des KME-Werks ist ein schwerer Schlag für Stolberg. 114 Familien bangen um ihre Zukunft, und mit der Schließung droht ein Stück unserer industriellen Geschichte verloren zu gehen. Wir stehen an der Seite der Belegschaft:

„Ich habe 40 Jahre bei KME gearbeitet und 1984 noch bei den ehemaligen Stolberger Metallwerken angefangen. Umso härter trifft mich die Nachricht der geplanten Schließung des Unternehmens, das nicht nur die Stolberger, sondern auch meine persönliche Geschichte geprägt hat“, erklärt Michel Van den Berghe betroffen.

Damals bestanden die Metallwerke noch aus drei Werken, welche über die Jahre hinweg zum letzten Werk, in der Kupfermeisterstraße, geschrumpft sind. Über die Jahrzehnte hinweg verlor die Belegschaft dabei – genau wie andere Stolberger Firmen auch – mehrere hundert Kollegen und steht jetzt sogar vor der kompletten Schließung im September.

„Bestehende Unternehmen in Stolberg brauchen realistische Bedingungen, um zu wachsen und zu bleiben. Das ist nicht nur wichtig für unsere Stadt, sondern auch für die Menschen, die hier leben und hier ihr Brot verdienen“, stellt unser sachkundiger Bürger fest.

Es bleibt aber vielleicht noch Hoffnung für den Standort: Die steigende Nachfrage nach Kupfer für Elektrotechnik und die moderne Automobilindustrie bietet vielleicht noch eine Chance für das Werk. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung, den Beschäftigten und potenziellen Investoren müssen wir versuchen, den Standort zu retten!

Stolberg muss sich wieder zu einem starken Wirtschaftsstandort entwickeln. Dafür braucht es aber einen Politikwechsel für den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen, für Unternehmen und für unsere Stadt!